mamas haben superpower!

MamasALLTAGSGESCHICHTE Eigentlich gehöre ich nicht zu den Mamis, die viel an sich zweifeln oder wahnsinnig unsicher sind. Ich bin keineswegs komplett von mir als Mama überzeugt, aber ich weiß ziemlich sicher, dass das, was wir hier fühlen, sagen, tun und wie wir uns begegnen, sich für unser Mini-Menschen-Mädchen und uns als Familie meistens ganz gut anfühlt. Ich finde wir alle drei rocken unseren Alltag schon echt super und ich selbst habe keinen sehr lauten inneren Kritiker, der mir tagtäglich über die Schulter schaut oder in meinem Oberstübchen anklopft. Dennoch finde ich, dass wir alle – Mütter wie Väter – uns selbst viel mehr wertschätzen sollten. Wir sollte viel mehr sehen und würdigen, was wir alle jeden Tag so schaffen und leisten und wann wir dem Superman-Helden gleichen. Die liebe Sarah von Lotte & Lieke hat dafür extra ihre tolle Blogparade #mompositivity – mit Superkräften gegen den inneren Kritiker ins Leben gerufen und fragt alle Mamas: „Wann spürst du deine Superpower?“ Natürlich mache ich da mit.

MamasObgleich wir ja eigentlich rund um die Uhr Super-Mamas mit Super-Power sind, gibt es in meinem Alltag schon manchmal besondere Momente, in denen ich meine Power deutlicher spüre als sonst. Ich gehe dann vor allem körperlich über meine Grenzen, aber das ist für mich ganz und gar nicht negativ, sondern ich wachse ja daran. Wachstum gehört zum Leben dazu und wenn wir nicht mehr an Situationen des Lebens wachsen, dann leben wir irgendwie nicht mehr so richtig. Meine extremste Extremsituation war der erste Versuch unserer kleinen-großen Frieda mit dem Laufrad zur KiTa zu fahren. Wer uns folgt weiß, dass Frieda und ich jeden Tag mit der S-Bahn unterwegs sind. Von der Haltestelle müssen wir noch einen gut 15 minütigen (je nach dem… ihr kennt das) Fußweg hinter uns bringen. Wir nehmen meistens den Kinderwagen mit, in dem ich dann, falls Frieda lieber getragen werden möchte, zum mindestens meinen und ihren Rucksack zum Ziel befördern kann. Da das Laufradfahren bei unserem Mini-Menschen-Mädchen schon richtig super klappt, habe ich  an einem schönen Morgen den Vorschlag gemacht, dass Frieda es ja auch einmal von der Haltestelle zur Kita versuchen könnte. Wie es auch anders nicht hätte kommen sollen, wollte Frieda dann, auf der anderen Rheinseite angekommen, natürlich keinen einzigen Meter auf dem MamasLaufrad fahren. Ich stiefelte also los. Meinen vollgepackten Schulrucksack auf dem Rücken, Friedas Kita-Rucksack an der einen Hand, Frieda auf meinen Schultern und ihr Laufrad in der anderen Hand. Ich fluchte. Erst leise, dann lauter. Ich konnte eigentlich nicht mehr, aber was blieb mir anderes übrig? Es war meine Idee und nun musste ich es ausbaden. Zudem musste und wollte ich pünktlich in meinem Unterricht sein. Ein „Kampf“ mit Frieda auf ihre und meine Kosten kam für mich absolut nicht in Frage. Es hätte uns noch mehr Zeit, viel mehr Kraft gekostet und vor allem einen sehr großen Konflikt beschert. Das alles musste in meinen Augen absolut nicht sein. Also zuckelte ich weiter und weiter. Ich schwitze und mir tat alles weh. Ich jammerte und meckerte vor mich hin. Ich hätte eigentlich sogar weinen können. Ich konnte nicht mehr, aber irgendwie konnte ich doch noch. Bis zur Kita mit meiner unglaublich unendlichen Superkraft, die man als Supermama nunmal so hat. Jawoll. Ich rockte diesen Weg. Und wie an diesem Tag rocke ich seitdem ich Mama bin, auch jeden anderen schweren Moment. Und wisst ihr was? Es fühlt sich toll an.

Und jetzt ihr. Macht mit. Wann rockt ihr mit euren Superkräften eure Alltagsituationen?

> Beschreibt eine oder mehrere Situationen, die ihr gewuppt habt oder täglich wuppt. Situationen von denen ihr vorher nie gedacht hättet, dass ihr DAS einmal hinbekommt. Oder die einfach scheiße schwer (auszuhalten) sind und trotzdem hinbekommt. Das muss nicht reibungslos oder perfekt sein, sondern einfach Situationen, die euch viel abverlangen und trotzdem glücken.<<

Einige tolle Beiträge findet ihr bereits bei Lotte & Lieke – schaut unbedingt rein!

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