leben mit kindern – 20 wahrheiten

familienalltagALLTAGSGESCHICHTE Bei Frida Mercury vom coolen Blogazin 2kindchaos  gibt’s eine super Blogparade. Gesucht werden nämlich 20 Punkte über das Leben mit Kindern, so wie es wirklich ist. Nicht, dass es mit Mini-Menschen-Kindern immer schrecklich ist – ganz im Gegenteil. Ich liebe es Mama zu sein und viel Zeit mit unserer Frieda zu verbringen. Aber es ist eben auch nicht immer nur eitel Sonnenschein. Heute gibt’s also mal von uns 20 kleine Wahrheiten über unseren Familienalltag. Nix verschönt, keine gestellten Fotos und kein Friede-Freude-Eierkuchen-Text, sondern Fakten auf den Tisch. Wie ist #thereallebenmitkindern bei euch?

Man räumt den ganzen Tag auf. Wenn ich eins nicht so gerne habe, dann ist es Unordnung. Ich mag es echt überhaupt nicht, wenn Klamotten (egal, von wem) irgendwie überall in der Wohnung herumliegen. Ich muss immer alles aufräumen, sobald es nicht mehr benötigt oder bespielt wird und fordere da natürlich auch die familienalltagUnterstützung des Verursachers ein. Ich jedenfalls räume gefühlt nicht nur den ganzen Tag auf, sondern schon das halbe Leben auf.

Es ist dreckig. Die zweite Sache, die ich wirklich unangenehm finde ist der Dreck. Ich bin wir echt nicht empfindlich. Hier ist nichts geleckt und vom Boden essen kann man gerne die Krümel, die der Hund nicht will. Neben dem normalen Wohnungsstaub, den Resten vom Essen und Flecken von verschlabberten Getränken, dem Sand überall, den Hundehaaren und der Einstreu vom Meerschweinchengehege, gibt’s ja auch noch die Tomatensoßenflecken auf dem Sofa. Wenn man will, könnte man den ganzen Tag putzen. Dafür ist uns die gemeinsame Zeit im Leben allerdings viel zu wertvoll.

Die Gallseife ist dein bester Freund. Wo wir nämlich gerade bei den Flecken wären. Unser Verbrauch an Fleckenspray und Gallseife ist eklatant gestiegen. Jedes Shirt und jede Hose unseres Mini-Menschen-Mädchens wird vorbehandelt, sonst bleiben die Flecken ja familienalltagfür eine Ewigkeit erhalten. Da unsere Frieda so schöne, kunterbunte Kleidung trägt, ist die viel zu schade, um mit Flecken übersät zu sein.

Das Leben mit Kind steckt voller Überraschungen. Ja, das Leben mit Kindern ist echt wie ein Ü-Ei. Spannung, Spiel und Schokolade.  Kennt ihr, oder? Überraschungen sind natürlich schön, aber es gibt ja mit dem kleinen Lieblingsmenschen auch so kleine Unberechenbarkeiten. Gerade war die Stimmung noch toll, ausgelassen, entspannt und umnächsten Augenblick ist das Drama perfekt. Dabei wurde am Setting und dem Drehbuch ja gar nichts verändert. Gute Laune kommt, gute Laune geht. Klar, wie bei uns Erwachsenen auch, nur nicht so schnell.

Plötzlich Frühaufsteher. Ihr liebt es am Wochenende auch mal ein Stündchen länger im Bett zu liegen? Vergesst es. Das gibt’s mit Kind nicht mehr. Unsere Frieda jedenfalls ist Samstags und Sonntags genauso früh wach, wie in der Woche. Innere Uhr und so. Ich familienalltagbeschwere mich gar nicht. Ich kann ziemlich gut früh morgens aufstehen, bin aber auch früh im Bett.

Nach dem Sandmann ist Schlafenszeit. Meistens aber auch für die Mama. Das Leben mit Kind ist nämlich eins: Wahnsinnig anstrengend und total ermüdend. Ich bin abends nach einem Tag im Spagat zwischen Familie und Beruf jedenfalls fix und foxi und schlafe bei der Einschlafbegleitung gleich mit ein. Manchmal stehe ich dann nach den ersten 3 Stunden Schlaf wieder auf, weil ich ja auch noch etwas für die Schule zu tun habe.

Süßigkeiten manchmal heimlich. Unser Mini-Menschen-Mädchen wächst, was Süßigkeiten angeht, wirklich nicht asketisch auf. Sie kennt und darf so ziemlich alles. Zwar nicht ganz ohne Limit, aber    wegen des Süßes-Konsums haben wir auch bis jetzt noch keine großen Meinungsverschiedenheiten. Manchmal komme ich aber nach einem ätzenden Schultag nach Hause und nasche. So viel, dass es für familienalltagKinderaugen und Kinderbäuche vielleicht nicht ganz so gut wäre. Also, greife ich manchmal im Vorbeigehen heimlich in die Lakritztüte. Is so!

Pleite, weil du im Dauerkaufrausch bist. Mit Kind gibst du Unmengen an Geld aus. Wie ich schonmal erzählt habe, kann ich mich nämlich nur ganz schwer zügeln. Spielzeug, Kleidung, Bastelkram, Equipment, Kinderzimmereinrichtung und Deko. Frieda selbst ist natürlich noch gar nicht so, dass sie am liebsten alles sofort hätte. Ich bin da eher diejenige, die sich nicht beherrschen kann. Der Kaufladen für den Geburtstag unseres Mini-Menschen-Mädchens steht zum Beispiel schon im Versteck. Mal schauen, ob ICH es tatsächlich bis zur Party aushalte.

Veränderter Lesestoff. Ich liebe es zu lesen. Immer schon. Vor Friedas Geburt habe ich Unmengen a Krimis, Thriller und auch Romane verschlungen. Nun habe ich zwar auch immer noch einen ebenso hohen Stapel an ungelesenen Büchern wie früher, aber es sind familienalltagRatgeber über das Mamasein, das bedürfnisorientierte Aufwachsen von Mini-Menschen-Kindern oder eben Kinderbücher.

Es gibt jeden Tag Nudeln und Fischstäbchen. Wir achten sehr auf eine leckere, saisonale, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Guido und ich mögen Salat und Gemüse in allen Variationen total gerne, oft und viel. Wir kochen gerne frisch und probieren auch viel Neues aus. Trotz aller Bemühungen mag unser Mini-Menschen-Mädchen am Ende irgendwie doch fast nur Nudeln mit oder ohne Fischstäbchen. Sie probiert alles, mag unsere tollen Variationen aber nur äußerst selten.

Dir rutscht 100mal am Tag das Herz in die Hose. Das Gefühl war mir übrigens komplett neu. Natürlich kannte ich auch ängstliche Besorgnis, aber die Sorge um das Wohlergehen des Kindes gibt es so nicht nochmal. Ohne Frage. Das Leben mit einem Mini-Menschen-Kind ist absolut nervenaufreibend. Das Kleinkind läuft vor, Du flitzt hinter her – so schnell du kannst. Du versuchst zeitgleich mit dem kleinen Lieblingsmenschen an der Straße anzukommen und atmest durch, weil dein Kind tatsächlich am Straßenrand anhält.

Dein Kaffee wird immer kalt. Du machst dir mal eben einen frischen Kaffee und freust dich auf eine klitzekleine Verschnaufpause? Vergiss es. Der Kaffee wird eh kalt, denn in der Zwischenzeit ist schon wieder was passiert. Das Kind will plötzlich mit der Schere schnibbeln, muss dringend Pipi oder klettert gerade auf die Fensterbank. Kaffeepause? Gibt’s nicht. Dinge, die du anfängst, auf die du Lust hast, schaffst du oft eh nicht bis zum Ende.

Du bist nie alleine. Das kennt sicherlich jeder von euch und damit meine ich nicht nur den Gang zur Toilette. Mit Mini-Menschen-Kind ist man einfach nie alleine.

Es ist niemals ruhig. Und weil man eben nie alleine ist, ist auch irgendwie immer Action in der Bude. Der Hörbert spielt die neuste Kindermukke, der TipToi-Stift quasselt dazu und das Mini-Menschen-Kind spricht oder singt auch noch mit.

Du machst dich gerne zum Affen. All morgendlich in der S-Bahn spiele ich maunzend die Babykatze „Minka“. Unser ganz persönliches Lieblingsrollenspiel oder ich lese das Peppa Wutz Buch mit verstellten Stimmen. Auch kein Problem. Für mein kleines-großes Mini-Menschen-Mädchen mache ich mich sehr gerne zum Affen – auch vor anderen Leuten. Waren die denn niemals Kind und haben mit ihren Eltern gespielt (oder spielen wollen)? Mich selbst nervt das übrigens nie. Ich find’s auch echt schön.

Du kennst Titelmelodien von Hörspielen auswendig. Ob Bobo, Conni, die Maus, Bibi Blocksberg, Drache Kokosnuss, Siggi Blitz oder Leo Lausemaus. Früher oder später kennst du sie alle, weil sie dir in Dauerschleife in den Ohren dröhnen. Egal wann, egal wo. Irgendwas läuft immer. Man ist eben nie alleine und es ist niemals so richtig ruhig.

Das Auto ist voller Krümel – immer. Evergreen. Ändert sich aber wohl auch niemals. Man füttert das unentspannte Beifahrer-Kind eben die gesamte Fahrt mit den unterschiedlichsten Snack, um es bei Laune zu halten. Geht ja auch nicht anders, denn sonst wird jede Fahrt zum regelrechten Horrortrip. Bei uns macht das Auto Guido in einer monatlichen Putzaktion wieder sauber, sonst wird man ja niemals mehr Herr der Lage.

Du lässt jede Woche heimlich ein paar Kinderkunstwerke verschwinden. Ihr habt noch kein selbstgemaltes Bild euer Mini-Menschen-Kinder heimlich weggeworfen? Was? Unsere Frieda malt so viele Bilder und bastelt so viele kunstwerke, dass wir gar nicht alles aufbewahren können. Dafür müssten wir uns nämlich schon jetzt nach fast 3 Jahren bereits einen extra Lagerraum anmieten.

Dein Handy ist der begehrteste Gegenstand ever. Obwohl unser Mini-Menschen-Mädchen noch nie irgendeine Spieleapp auf unseren Smartphones gespielt oder auch nur einen einzigen YouTube-Film darauf gesehen hat, das Handy will sie immer haben. Sie macht sehr gerne Fotos oder schaut sich Aufnahmen unserer Erlebnisse an. Manchmal will sie auch in die Selfie-Kamera sprechen. So wie bei unserem neusten kleinen Video, das ich auf unseren Socialmediakanälen geteilt habe. Ich find’s süß und erlaube ihr ab und an mal mein Handy dafür zu „benutzen“.

Last but not least. Baden macht Spaß – das Haare waschen aber nicht. Leider müssen Kind und Eltern (und die Nachbarn) ganz manchmal trotzdem durch diese Prozedur. Was soll ich denn machen? Super bedürfnisorientiert warten bis das Mini-Menschen-Kind von sich aus dazu bereit ist? Wir warten ja schon. Manchmal waschen wir ganze 3 Wochen Friedas Haare und zum Glück sind sie eder stinkig noch strähnig. Dann ist es aber irgendwann doch soweit. Ich bin mir aber sicher, dass sie es 3 Jahre und länger aussitzen könnte. Zähneputzen und Einschlafen hingegen klappt bei uns übrigens seit fast 3 Jahren echt richtig gut.

Man könnte sicherlich noch 20 weitere, lustige Punkte finden, warum das echte Leben mit Kindern nicht immer nur voller Sonnenschein ist, sondern man auch mal im Regen tanzt. Aber man tanzt wenigstens – zumindestens die meiste Zeit. Und bei euch so?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.