ein tag im legoland billund

ANZEIGE Ich bin echt immer noch total geflahst von unserem Tag im Legoland Billund Resort. Schon als Kind war ich selbst im Legoland und wollte es unserem Mini-Menschen-Mädchen in unserem Dänemarkurlaub auch unbedingt zeigen. Früher, vor über 30 Jahren, gab’ es natürlich noch all’ die aufregenden Fahrgeschäfte nicht, sondern es war noch wirklich klein und gemütlich. Dennoch hatte ich die wunderschönsten Erinnerungen an diesen Freizeitpark und meine Erinnerungen wurden bei unserem Besuch jetzt im August 2017 in keiner Weise getrübt. Ganz im Gegenteil ich bin so wahnsinnig voller schöner Erlebnisse und positiver Eindrücke, dass ich sie alle erstmal in Ruhe für diesen Beitrag sortieren musste.

Wolkenbruch über Miniland

Der Wetterbericht für unseren Tag im Legoland kündigte eigentlich ganz gutes Freizeitparkwetter an. Wolkig bei rund 20°C, aber nicht regnerisch. Wir fuhren also los, in der Hoffnung, dass es bei mäßigen Prognosen dann doch nicht ganz so voll sein würde. Bereits bei unserer Ankunft am großen Eingangstor zogen dann ziemlich dunkle Wolken auf und ein Schauer nahte. Zum Glück gab’ es aber keine langen Schlangen an den Kassen und Eingängen. Außerdem trieb der Wind die Regenwolken erstmal über’s Land und wir schauten uns eine ganze Weile das wirklich faszinierende Miniland, welches auch als Herzstück des Legolands bezeichnet wird. Das Miniland gab’ es auch früher schon – natürlich nicht so bombastisch, groß und voller cooler Technik, aber schon so, dass ich mich sehr begeisternd daran erinnere. Das Miniland ist die große Welt im Kleinformat mit weltberühmten Bauwerken, Hauptstädten, Dörfern und lebendige Szenarien. Wow. Nicht nur unsere Frieda war echt fasziniert und konnte sich von den fahrenden Schiffen, den  Brücken, Schleusen, Windmühlen und düsenden LKW kaum lösen. Alles war richtig, richtig schön. Besonders zauberhaft fanden wir jedoch den Kopenhagener Hafen, den wir ja dann noch bei einem Städtetrip nach Kopenhagen live kennenlernen durften. Die neuste und gleichzeitig höchste Neuigkeit des Jahres ist „World Tallest“, in der man die fünf höchsten Gebäude der Welt, nachgebildet in einem Maßstab von 1 : 150, bewundern kann. Wirklich WOW. Danach ging es ab zur LEGO-Safari. Die Jeeps mit den Zebrastreifen waren echt eine nette Attraktion, denn wir mussten direkt mal rund 15 Minuten anstehen. Leider erwischte uns ein richtig heftiger Schauer und wir saßen wie begossene Pudel im Auto, das uns durch die afrikanische Savanne ganz nah an wilden Lego-Tieren vorbei fuhr. Wunderbar untermalt wird die Safari mit Dschungelgeräuschen, Elefantengebrüll und Vogelzwitschern. Echt cool. Von dem kunterbunten Duplo-Land und seinem Spielhäuser-Spielplatz war unsere Frieda dann richtig begeistert. Inzwischen hatte es auch zum Glück aufgehört zu regnen und die Sonne ließ sich etwas blicken. Im Duplo-Land können sich die Jüngsten austoben, Kaufladen spielen, sich in Polizisten, Bauern oder Feuerwehrmänner verwandeln und dabei sieht für die Kinder alles sehr bekannt aus. Die kennen das nämlich von zu Hause – nur viel, viel größer. Neben dem Spielplatz gibt es noch ein kleines Riesenrad, die Flugzeuge und die Expressbahn, eine Elektrolok, die durchs Land tuckert. Darüber dann, in vier Metern Höhe, schwebt Monorail. Mit ihr hatten Frieda und ich dann eine echt idyllische und gemütliche Fahrt und einen tollen Überblick über das ganze Mini- und Duploland – ganz nach Friedas Geschmack.

für jeden etwas dabei

Im Legoland Billund Resort gibt es mehr als 50 verschiedene Attraktionen, alle mit unterschiedlichen Tempi, Action und Spannungsbogen. Für unser Mini-Menschen-Mädchen kamen lediglich die langsamen Fahrgeschäfte für Kleinkinder in Frage, aber auch mit diesen waren wir wirklich gut bedient und lange beschäftigt. Am Dorfplatz von LEGOREDO-Town, dem Cowboy und Westernareal, steht zum Beispiel ein so wunderschönes Pferdekarussell wie anno dazumal. Unsere Frieda liebte es und ist insgesamt bestimmt 5 mal damit gedüst. Dann brauchten wir aber erstmal eine Mittagspause und kauften uns leckere LEGO-Pommes im Imbiss. Tolle Themenrestaurants mit typischen Leckereien gibt es natürlich in jedem Bereich des Legolands. Wir machten uns im Piraten-Imbiss „Captain Roger’s“ breit und mampften wie echte Piraten und Klabautermänner. Im Adventureland war es wirklich abenteuerlich. Dort, wo es wilde Tiere und lebendige Mumien gibt, wagten wir uns auf keines der Fahrgeschäfte. Die Feuerwehrfahrzeuge der Falck Brigade waren für uns ein echter Hingucker. Wie sich einzelne Familien dort Competitions lieferten, alles gaben und gegeneinander kämpften, war wirklich witzig. Ziel war es nämlich das Feuer als erste Familie zu löschen, allerdings mussten die knallroten Fahrzeuge auch erstmal zum Löschort gefahren werden. Das erreichte man nur mit Kraft, Technik und Schnelligkeit. Wahnsinnige Action!

klar, wir kommen wieder

Das Personal war übrigens unglaublich freundlich, hilfsbereit und zurückhaltend-auffordernd. Sie haben ihren Job einfach toll gemacht und können echt mit Kindern umgehen. Als uns ein Harlekin ansprach, ob wir uns mit ihm fotografieren wollten, war ich ganz Feuer und Flamme, unsere oft recht scheue Frieda allerdings nicht so. Trotzdem schaffte er es sie von einem gemeinsamen Foto zu überzeugen und lieh ihr noch das Kinderschwert. Auch der Cowboy am Pferdekarussell klatschte immer wieder mit unserem Mini-Menschen-Mädchen ab, da leuchteten ihre Augen. Auf unserem Weg zum Ausgang machten wir dann erst im neuen Lego-Friends-Shop Halt. Lego-Friends kannte ich bis Dato überhaupt noch gar nicht, aber damit wurde auch das Mädchen in mir echt angesprochen. Alles in Mädchenfarben mit vielen zuckersüßen Tieren. Wenn unsere Frieda einmal alt genug ist, dann ist ja klar, welches Lego bei uns einziehen wird, oder? Am Ende mussten wir aber auch noch im großen Lego-Shop stöbern und entschieden uns für zwei zauberhafte Brotdosen im Legostyle. Musste sein. Wenn es nach Frieda  gegangen wäre, hätten wir sicherlich noch viele Sachen mehr gekauft. Insgesamt waren wir über 5 Stunden im Legoland und wir hätten noch viel länger bleiben können. An jeder Ecke gab es noch etwas zu sehen, zu entdecken und auszuprobieren. Unsere Hundedame Grete wartete aber in der Ferienhütte auf uns, so dass wir unseren Rundgang durch das tolle, atemberaubende Legoland dann auch beendeten. Hunde hätten übrigens mit in den Park gedurft und an jeder Toilette stand auch ein Trinknapf für die tierische Begleitung, für unsere Hundeoma wäre das aber nicht nur zu viel zu laufen, sondern auch der pure Horror gewesen.

Wir haben euch nun noch einen tollen VLOG mitgebracht, in dem wir unseren Tag im Legoland Billund Resort einmal für euch zusammengeschnitten haben. Da das Legoland einfach total riesig ist und wir ja bei Weitem nicht alles ausprobiert haben, ist das im Grunde nur unser ganz persönlicher Einblick.

Wer von euch war denn schon mal im Legoland Billund? Wie hat es euch gefallen?

[An diesem Tag hatten wir freien Eintritt ins Legoland Billund.]

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