sommer, sonne, spielplatzhorror

Der Sommer ist nun endgültig da. Die Sonne scheint und draussen ist es inzwischen nahezu jeden Tag muckelig warm. Bei diesen sommerlichen Temperaturen zieht es uns natürlich auch vermehrt raus. Wir mögen kleine Auszeiten am Rhein, chillen gerne im Park und unternehmen schöne Ausflüge ins Kölner Umland. Wie wohl alle Kinder, mag unsere Frieda aber auch Spielplätze sehr gerne. Und so machen wir doch noch – besser spät, als nie – bei der tollen Blogparade >>Spielplätze – traumhaft oder wahrgewordener Albtraum?<< von Lara und ihrem Blog „Dreaming Today“ mit. Sie fragt sich nämlich welchen Stellenwert Spielplätze in Familien überhaupt so haben, was einen guten Spielplatz ausmacht und ob der Aufenthalt auf einem Spielplatz für die Erwachsenen der Familie lästige Pflicht oder viel mehr eine tolle Kür ist.

Fangen wir mal an. Ich bin definitiv der Typ Spielplatz-Muffel-Mama und bekenne mich auch immer wieder gerne dazu. Ein künstlich arrangierter Spielraum mit weitestgehend furchtbaren Geräten, viel zu vielen Kindern auf engem Raum und rundherum eine Horde Eltern. Das ist für mich als Mama so unattraktiv, wie eine fiese Bratwurst für einen überzeugten Vegetarier. Word! Ich mag Spielplätze einfach weniger als gar nicht. Okay, das Gefühl der Schwerelosigkeit während man auf einer Schaukel bis zum Himmel schaukelt, ist für mich unübertroffen, aber mich dafür in eine Schlange wildgewordener Mini-Menschen einzureihen, um am Ende bitterböse Blicke von deren Eltern zu ernten, weil ich die Schaukelmöglichkeit ihres kleinen Lieblingsmenschen blockiere? Nein, danke! Darauf verzichte ich dann doch liebend gerne. So gut ich kann, versuche ich also Spielplätze zu meiden. Bei uns ist eher Papa Guido der Spielplatz-Daddy, der zwar etwas lieber als ich, aber eigentlich auch nicht sooo gerne dorthin geht. Er tut es aber irgendwie immer unserem kleinen Mini-Menschen-Mädchen zu Liebe.

Der Lieblingsspielplatz der beiden ist definitiv der kleine eingezäunte Kleinkindspielplatz in einem Hinterhof bei uns ums Eck. Dort gibt es zwei Schaukeln, ein nettes Klettergerüst, auf dem auch Kleinkinder problemlos hochklettern können, ein Spielehäuschen, ein (eher unsinniges, weil eh überall Sand ist) Sandkastenschiff und ein paar Baumstämme zum Balancieren. Das Schönste an diesem Spielplatz ist aber, dass man, egal zu welcher Tageszeit, meistens alleine da ist. Unsere Frieda spielt ohnehin noch nicht so gerne mit anderen Kindern, hat also auch noch keine sozialen Kontakte und Freundschaften zu pflegen. So fällt dann zum Glück auch der peinliche Smalltalk mit den Eltern genauso flach, wie blöde Blicke, wenn man sein Mini-Menschen-Kind nicht zum Teilen des Sandspielzeugs drängt. Manchmal geht’s auf den großen Tummelplatz im Kingelpützpark. Der Park ist echt groß und hat viele Angebote für  unterschiedlichste Altersstufen und verschiedene Bedürfnisse. Ich mag’s dort nur, wenn ich es mir auf einer Picknickdecke gemütlich machen kann. Frieda möchte aber ab und zu mal gerne hin. Wir überleg es. Egal aber, auf welchen Spielplatz es uns treibt, das absolute Must Have für den Spielplatz ist definitiv das Eis-Set von Spielstabil – ohne das geht im Sand mal gar nix.

Obwohl Guido und ich jetzt nicht so die Spielplatz-Liebhaber sind, total gerne mögen wir alle drei aber Wasserspielplätze  aller Art (am liebsten natürlich sehr naturnah) oder aber Abenteuerspielplätze, die ein bißchen etwas her machen. Leider müssen wir dann immer mit Sack und Pack ein bißchen „raus“ fahren und machen sowas nur am Wochenende oder in den Schulferien. Wir mögen den Wasserspielplatz in Troisdorf an der Burg Wissem sehr, den riesigen  Spielplatz am Gut Leidenhausen in der Wahner Heide, aber auch die vielen unterschiedlichen Spielplätze im großen Neulandpark in Leverkusen. Kennt ihr den? Der ist wirklich mega-toll. Viele unserer Ausflugtipps rund um Köln findest du übrigens auf unserer Pinterest-Pinnwand „Köln mit Kindern„. Wenn unsere Frieda nachmittags einfach nur Bock auf Wasser hat, gehen wir gerne zu irgendeinem Springbrunnen hier in der Stadt und toben uns dort voll aus. Der vor dem Cinedom im Mediapark ist nett, aber auch der am Breslauer Platz vor dem Hauptbahnhof oder der schöne am Dom. That’s real City-Life.

Insgesamt sind Spielplätze für uns also eher ein kleiner Alptraum, den wir aber irgendwie unserer Frieda zu Liebe durch- und überleben. Wenn unser Mini-Menschen-Mädchen dann mal etwas älter ist, dort mit Freunden spielt und Guido und ich uns gemütlich auf die Wiese legen oder Tischtennis spielen können, dann werden uns Spielplätze wohl auch etwas besser gefallen! Da bin ich mir sicher. Wer von euch übrigens immer wieder auf der Suche nach schönen Spielplätzen ist, der klickt sich am besten mal auf Spielplatztreff.de Das ist ein wirklich nettes Portal von Eltern für Eltern, in dem du Spielplatz-Informationen zu jeder Zeit, an jedem Ort, wann immer du sie brauchst, bekommst. Besonders hat sich die Handy-App für uns bereits im Urlaub bewährt. So findest du immer tolle Spielplätze und kannst vorab schon lesen, welche Bewertungen er von anderen Eltern so bekommen hat. Wir mögen das!

Geht ihr gerne auf Spielplätze oder sind die eher ein Albtraum für euch? Wie sieht euer Lieblingsspielplatz so aus? Hattet ihr schon einmal schreckliche Begegnungen mit anderen Eltern oder war bisher immer alles friedlich?

 

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